Gerhard Stauder (Jahrgang 1973) wuchs in einer musikalischen Familie auf. Umgeben von zahlreichen Instrumenten war sein früher Einstieg in die örtliche Musikkapelle vorgezeichnet. Nach den Anfängen auf der Klarinette erlag er der Faszination der Zugposaune, der sein Herz bis heute gehört. Aktuell ist er im Tenorregister aktiv und spielt das Tenorhorn sowie das Euphonium. Im Erwachsenenalter erlernte er zudem die Steirische Harmonika. Seine tiefe Verwurzelung in der traditionellen Blasmusik zeigt sich in seinen Projekten: Über zwei Jahrzehnte lang prägte er als Gründungsmitglied die Formation „Bärntotzn“ mit, die sich der böhmisch-mährischen Blasmusik verschrieben hat. Darüber hinaus leitet er eine eigene Tanzlmusig-Gruppe. Als musikalischer Autodidakt begann er zunächst, Stücke für Kleingruppen wie Weisen, Klarinettenquartette und für die eigene Tanzlmusig zu schreiben. Mit der vorliegenden „Tscherri-Polka“ wendet er sich nun konsequent der böhmischen Blasmusik zu.